© Bar jeder Vernunft Stars und Newcomer, hier spielen sie alle!

Kabarett und Kleinkunst  

Musikkabarett und Satire bietet die Bar jeder Vernunft im Spiegelzelt, mit Maren Kroymann und Band, Tim Fischer und den Geschwistern Pfister. Im Tipi gibt es Gastspiele von Dominique Horwitz, Georgette Dee sowie Ades Zabel, besser bekannt als Berlins bekannteste Trash-Tunte Edith Schröder. Auch die schon legendäre „Cabaret“-Produktion läuft hier. Das Theater O-Tonart bietet großartige Kleinkunst mit queerem Schwerpunkt: Comedy, Chansonabende.

Tipi, Große Querallee, (030) 39 06 65 50

tipi-das-zelt.de

Bar jeder Vernunft, Schaperstr. 24, (030) 883 15 82

bar-jeder-vernunft.de

Theater O-Tonart, Kulmer Str. 20 a, (030) 37 44 78 12

o-tonart.de

© Soenne Der Friedrichstadt-Palast in der Friedrichstraße

Varieté und Revue


Faszinierende Lichteffekte, atemberaubende Akrobatik und ausgeklügelte Choreografien: Der Friedrichstadt-Palast kommt fast ganz ohne Worte aus. Noch bis zum Sommer läuft die bisher aufwändigste Show des Hauses: „The Wyld“ erzählt von der Liebe zwischen Himmel und Erde – gemeint ist der Himmel über Berlin: Ein Teil der Show spielt auf der Kugel des Fernsehturms, aber das Publikum wird auch in Nofretetes Reich entführt. Augen auf und genießen!

Seit über 20 Jahren bietet das Chamäleon Akrobatik auf höchstem Niveau – ohne die Bodenhaftung zu verlieren. Noch bis Ende Februar läuft die sexy „Wunderkammer“ des australischen Akrobatik-Kollektivs Circa. Das Ensemble verbindet Schönheit, Brillanz und Meisterschaft, Poesie, Burlesque und Kraftmeierei, aber immer voller Leichtigkeit und Ironie. Hochsensible Akrobatik, die eine sinnliche Geschichte erzählt – übrigens auch ganz ohne Worte. Ab März dann geht das Chamäleon neue Wege: Zum ersten Mal wird die tschechische Kompanie Cirk La Putyka in Berlin zu Gast sein. Hier wird das von zwei Brüdern gegründete Ensemble ihr neues Stück „Roots“ uraufführen. Ja, „Stück“, denn mit Cirk La Putyka wird es im Chamäleon wesentlich theatraler zugehen als sonst. Gesprochen wird auf Tschechisch, die Handlung wird aber für jeden verständlich sein.

Eine Handlung hat auch „Der Helle Wahnsinn“ der von Ende Februar bis Anfang Juni im Wintergarten gespielt wird. Entwickelt hat das Stück das queere Dreamteam Jack Woodhead und David Pereira gemeinsam mit dem Berliner Akrobatiktalent-Trüffelschwein Markus Pabst. Er hat schon viele Stars aus der ganzen Welt nach Berlin geholt. So auch den Kontorsionisten David Pereira, der hier mit dem Pianisten, Komponisten und Conferencier Jack Woodhead schon tolle Showformate auf die Beine gestellt hat. „Der Helle Wahnsinn“ erzählt die Geschichte des homosexuellen, schillernden Paradiesvogels Herbert Maria Freiherr von Heymann, der kurz nach dem Zweiten Weltkrieg in eine Irrenanstalt eingewiesen wird. Dort bündelt er die vorhandenen kreativen Kräfte und die „Insassen“ werden zu Stars, die auf Welttournee gehen. Das Stück kommt mit wenig Text aus, der per Projektion übertitelt wird.

Wintergarten, Potsdamer Str. 69, (030) 58 84 33

wintergarten-variete.de

Friedrichstadt-Palast, Friedrichstr. 107, (030) 23 26 23 26

show-palace.eu

Chamäleon, Rosenthaler Str. 40/41, (030) 40 00 59 0

chamaeleonberlin.de

© Gunnar Geller In die Komische Oper kam durch Intendant Barry Kosky viel frischer Wind

Oper und Theater

Natürlich können sich internationale Gäste auch in die ganz hohe Kultur der Stadt trauen. Viele Theater und Opernhäuser verfügen über gute Systeme, mit denen der Text in verschiedenen Sprachen angezeigt wird. So hat die Komische Oper ein Übersetzungssystem, bei der man in der Rückenlehne des Vordersitzes den Text in Deutsch, Englisch, Türkisch oder Französisch mitverfolgen kann. Barry Kosky, der offen schwule Intendant der Komischen Oper hat viel frischen, gerade zu quirligen und oft auch queeren Wind ins Haus gebracht – und auch viele Zuschauer. Tickets sollten rechtzeitig gesichert werden. Auch einige der Sprechtheater bieten einen ähnlichen Service. So werden sowohl im Gorki als auch in der Schaubühne viele Stücke Englisch übertitelt. Ein Blick in die Spielpläne lohnt sich.

Komische Oper, Behrenstr. 55–57, (030) 47 99 74 00

komische-oper-berlin.de

Staatsballett Berlin, Unter den Linden 7, (030) 206 09 26 30

staatsballett-berlin.de

Gorki Theater, Am Festungsgraben 2, (030) 202 21 0

gorki.de

Schaubühne, Kurfürstendamm 153, (030) 890 02 3

schaubuehne.de

© Quatsch Comedy Club Comedian Thomas Hermanns

Spannung und Humor

Für Spannung sorgt das Berliner Kriminaltheater mit dem Schwulen-Thriller „Die Todesfalle“, dem Klassiker „Tod auf dem Nil“ und ab September 2013 mit „Der Seelenbrecher“. Das Schlosspark-Theater feiert unter anderem die Schwulen-Ikonen Judy Garland und Zarah Leander. Das Erfolgsstück „Der kleine König Dezember“ ist im Winter zu sehen. Internationale Comedy-Entdeckungen, auch in englischer Sprache, und Größen der queeren Szene, etwa Jack Woodhead, präsentiert der Kookaburra Comedy-Club. Nunmehr seit über 20 quirligen Jahren zeigt der Quatsch Comedy Club erfolgreich Newcomer und bekannte Stars der deutschsprachigen Comedy.

Quatsch Comedy Club, Friedrichstr. 107, (01805) 969 00 09 69 

quatsch-comedy-club.de

Kookaburra Comedy-Club, Schönhauser Allee 184, (030) 48 62 31 86

comedyclub.de

Kriminaltheater, Palisadenstr. 48, (030) 47 99 74 88

kriminaltheater.de

www.visit-berlin.de

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